Die Rösterei

Ein Platz zum Wohlfühlen und Eintauchen in die mystische Welt des Kaffees

Ursprünglich und ehrlich…más café(!), Kaffee erleben.



Bernhard_korrWie kommt ein studierter Maschinenbauer zu einer Kaffeerösterei? Zur Leidenschaft für die bittersüße Bohne und ihre Geheimnisse fand ich über die Wissenschaft. Für ein Seminar an der Technischen Hochschule Regensburg  analysierte ich unter anderem die Thermodynamik von Espressomaschinen – was viele Kaffeeverkostungen mit sich brachte – und war sofort fasziniert. Der endgültige Aha-Effekt folgte dann bei einer Tasse langweiligem Industriekaffee in der Cafeteria: Die mittelmäßige Qualität nahm ich richtig persönlich. Mir wurde bewusst, wie komplex dieses Genussmittel ist, das wir so selbstverständlich jeden Tag zu uns nehmen, wie geschichtsträchtig, wie wandelbar. Das Kaffeefieber hatte mich gepackt. Und so schaute ich während des weiteren Studiums permanent (zu) tief in die Espressotasse: Während ich für meine Abschlussarbeit verschiedene chemische Prozesse bei der Verarbeitung und Verpackung der Bohnen untersuchte, machte ich gleichzeitig eine Barista-Ausbildung sowie eine Rösterschulung. Weil ich es nicht erwarten konnte, experimentierte ich nebenher bereits mit eigenen Mischungen. Mein Ziel war klar: eine eigene Spezialitätenrösterei für richtig guten, ehrlichen und ursprünglichen Kaffee.

Am Ende der Geschichte steht ein köstlicher Anfang: Bei GranoMoreno kehren wir der Industrialisierung des Kaffees den Rücken und setzen auf traditionelles Handwerk. Hinter unseren Produkten stecken Mythen und Menschen – aber ganz gewiss kein Mainstream. Wir setzen auf fair und mit Respekt vor den Erzeugern gehandelte Rohware sowie schonend geröstete Bohnen. Genießen Sie unsere Kaffees ganz nach Lust und Laune mal temperamentvoll, mal sanft – genau wie das Leben. Más café!

GranoMoreno

Maske„GranoMoreno…más café!“ ist ein Name der seinen Ursprung in Süd - und Mittelamerika hat. GranoMoreno, wörtlich übersetzt „braune Bohne“ und más café im übertragenden Sinne für „mehr echtes Kaffee Erlebnis.“ Die Farben grün und braun symbolisieren den Veredelungsprozess des Röstens, 


wobei der grün schimmernde Rohkaffee durch die traditionelle schonende Langzeitröstung die typische Bräune bekommt. Bei dem Gesicht in der Mitte des Logos handelt es sich um die Azteken Gottheit XIPE TOTEC – seines Zeichens Gott der aufkeimenden Saat. 

 

 

Eine kleine Zeitreise...

Oft werden wir gefragt, wieso wir unsere Rösterei im ländlichen Bayern, genauer in Velburg eröffnet haben. Nun, die Antwort hierfür liegt in der Geschichte des Hauses und der meiner Familie. 

Mein Vater, der Fernsehtechniker.

fernsehgesch-ft

Bevor ich im Juni 2016 die Rösterei eröffnete, beheimateten die jetzigen Gemäuer der Kaffeerösterei das Elektro-Fachgeschäft meines Vaters Peter. Meine Mutter Elisabeth und er waren über 30 Jahre selbstständig und verwirklichten sich damals Ihren Traum von Unabhängigkeit - genau wie ich im Juni 2016. Das Bild zeigt meine Eltern, sowie meine beiden großen Geschwister Peter und Christiane, bei der Eröffnung des "Fernsehgeschäfts Burnickl". 

Mein Großvater, der Uhrmacher.

uhrmacher

Als mein Vater sein Geschäft eröffnete, teilte er sich zunächst noch die Räumlichkeiten mit meinem Opa Georg, der seines zeichens selbstständiger Uhrmacher war - ein Beruf den es heut leider so gut wie nicht mehr gibt. Auch er übte seine Leidenschaft für das Handwerk zusammen mit meiner Oma Lydia in diesem Haus aus. Da er sich selbt nicht gerne fotographieren ließ, sieht man auf dem Bild auch nur seine Werkbank - genau dort, wo heute unsere Röstmaschine steht. 

Mein Urgroßvater, der Tankwart. 

tanke

Widerum vor meinem Großvater, betrieb mein Urgroßvater die erste Tankstelle im Ort - heute würde sie wohl Espresso Tanke heißen. Damals noch bekannt unter dem Namen Motoöl. Das Bild zeigt meinen Urgroßvater als er gerade ein Motorrad tankt - und - man glaubt es kaum, meinen Opa als kleinen Jungen rechts im Bild. 

Mein Ururgroßvater, der Lebensmittelhändler.

kramer

Last but not least - mein Ururgroßvater zusammen mit seiner Familie vor dem damaligen Lebensmittelgeschäft (auf bayrisch wohl eher "Kramerladen" genannt"). Der Kreis zur Rösterei scheint sich also doch zu schließen. 

Und so lässt sich zusammenfassend und die Geschichte betrachtend wohl erahnen wieso ich die Kaffeerösterei in unserem beschaulichen Örtchen Velburg eröffnet habe - nennt es Heimatverbundenheit oder Gene ;-) 

 

 

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